
Matcha-Latte: Dosierung und Kosten für Schweizer Cafés
Ein gleichbleibender Matcha Latte beginnt mit einer gewogenen Rezeptur. Ein gehäufter statt eines gestrichenen Löffels verändert Geschmack und Kosten. Ein einfaches Rezeptblatt hilft dem ganzen Team, dasselbe Ergebnis zu erreichen.
Mit einer Ausgangsdosierung testen
Probieren Sie zunächst 2 g Matcha, 30–40 ml Wasser bei 60–70 °C und 180–220 ml Milch. Passen Sie diese Ausgangsmengen an Ihren Tee und Ihr Glas an; sie sind keine allgemeingültige Rezeptur. Wiegen Sie auch Zucker und Eis, falls Sie beides verwenden.
Vergleichen Sie 2 g, 2,5 g und 3 g mit derselben Milch und derselben fertigen Getränkemenge. Verkosten Sie, ohne die jeweilige Dosierung zu kennen. Wählen Sie das Ergebnis, das zu Ihrer Karte passt, und prüfen Sie, ob das Team es im Service zuverlässig zubereiten kann.
Die Teekosten berechnen
Teekosten pro Getränk = Packungspreis ÷ Packungsgewicht in Gramm × Dosierung in Gramm.
Verwenden Sie Ihren aktuellen Einkaufspreis und rechnen Sie alle Zutaten auf derselben Grundlage. Im Shop können Sie Produkte und Packungsgrössen vergleichen. Für Geschäftskundenbestellungen ist die bestätigte Offerte massgeblich. Dieser Beitrag ist keine verbindliche Preisliste.
Wie viele Getränke ergeben 500 g?
Ohne Verluste reichen 500 g für 250 Portionen à 2 g, 200 Portionen à 2,5 g oder 166 vollständige Portionen à 3 g mit einem Rest. Diese theoretische Ergiebigkeit berücksichtigt weder Verkostungen noch verschüttetes Pulver oder eine höhere Dosierung.
Wenn 3 % des Pulvers nicht ausgeschenkt werden können, bleiben 485 g nutzbar: 242 vollständige Portionen à 2 g, 194 à 2,5 g oder 161 à 3 g. Die 3 % sind eine Rechenannahme, kein bei Maison Genkai oder in Ihrem Café gemessener Verlust. Erfassen Sie Ihren Verbrauch, um die tatsächliche Ergiebigkeit zu kennen.
Die übrigen Kosten einrechnen
Erfassen Sie Milch oder Pflanzendrink, Sirup, weitere Zutaten und Take-away-Verpackungen. Führen Sie Pulververluste getrennt auf, damit Sie nichts doppelt zählen. Die Zutatenkosten bilden nicht die gesamten Betriebskosten ab: Zubereitungszeit, Zahlungsgebühren und weitere laufende Kosten gehören ebenfalls in Ihre eigene Kalkulation.
Die Zubereitung vereinheitlichen
- Den Matcha in einem trockenen Gefäss abwiegen.
- Vorhandene Klümpchen aussieben.
- Die abgemessene Wassermenge dazugeben und gleichmässig aufschlagen.
- Milch und weitere Zutaten gemäss Rezeptblatt ergänzen.
- Servieren und das Zubehör ausspülen, bevor die Reste antrocknen.
Schmeckt der Tee zu schwach, prüfen Sie zuerst Milch, Süsse und Durchmischung, bevor Sie mehr Pulver verwenden. Messen Sie bei einem kalten Getränk auch das Eis ab und verkosten Sie nach einigen Minuten erneut. Die Verdünnung beeinflusst den Geschmack beim Trinken.
Den Nachschub planen
Bei 2 g pro Getränk enthalten 100 Lattes insgesamt 200 g serviertes Pulver. Mit dem angenommenen Verlust von 3 % der eingekauften Menge benötigen Sie rund 206 g. Erfassen Sie Verkäufe und tatsächlichen Verbrauch und berücksichtigen Sie die bestätigte Lieferzeit bei Ihrem Bestellrhythmus.
Eine grössere Packung ist nicht allein wegen eines niedrigeren Grammpreises die bessere Wahl. Vergleichen Sie die Menge mit Ihrem Verbrauch nach dem Öffnen und beachten Sie die Lagerungshinweise zum Produkt.
Vom Test zur Getränkekarte
Halten Sie Produkt, Mengen, Glas, Arbeitsschritte und ein Foto des fertigen Getränks auf einem Rezeptblatt fest. Verkosten Sie erneut, wenn Sie Milch oder Tee wechseln. Unser Leitfaden zur Lieferantenwahl hilft bei den Fragen zur Beschaffung.
Matcha für Ihr Café oder Restaurant anfragen
Für zu Hause finden Sie hier unser Matcha-Latte-Rezept.
Für die Erweiterung Ihrer Karte vergleicht unser Artikel Ube, Matcha und Hojicha Geschmack, Koffein und Pulverkosten pro Portion anhand datierter Ladenpreise von Maison Genkai und UBÉRA.
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